Spruchbänder Nürnberg

Spruchband_1Siehe Vor­komm­nisse vom letz­ten Derby zwi­schen Glad­bach und Köln, als einige Köl­ner Zie­gen aus dem Glad­ba­cher Stall aus­ge­bro­chen sind…

Strafgesetzbuch-Erweiterung für Pferdehöfe?…

Spruchband_2

Beim zwei­ten Spruch­band kom­men­tier­ten wir die Kol­lek­tiv­strafe des FC gegen­über der Gruppe “Boyz Köln”. Sie sind mit Hit­ler­grü­ßen bei einem Nazi-Gedenkturnier in Mos­kau und mit ihrer Freund­schaft zu der rech­ten Dort­mun­der Ultra– und Hoo­lig­an­gruppe Des­pe­ra­dos auf­ge­fal­len, jedoch fin­den wir die Aktion vom ver­gan­ge­nen Derby ver­gleichs­weise harm­los und wun­dern uns somit, dass die­ser Vor­fall zu einer Kol­lek­tiv­strafe führt. Über­haupt leh­nen wir Kol­lek­tiv­stra­fen ab, denn es sind Men­schen betrof­fen, die der Gruppe gar nicht (mehr) zuge­hö­rig sind und mit der Suche der Straftäter_innen über die Ver­öf­fent­li­chun­gen von Nah­auf­nah­men scha­det der FC den eige­nen Fans und beschränkt deren Per­sön­lich­keits­rechte. Außer­dem kön­nen Kol­lek­tiv­stra­fen jeder­zeit pro­gres­sive, anti­dis­kri­mi­nie­rende Grup­pen tref­fen, wie bereits in Braun­schweig geschehen.

Dies war ein Anti-Terror Anschlag des aso­zia­len Netzwerkes!

[UPDATE] Immer wieder Montags: Dügida blockieren!

Kri­ti­sche Fuß­ball­fans und Mon­tage, das wird wohl nie etwas. Nicht nur die unsäg­li­chen Spiel­an­set­zun­gen ner­ven gehö­rig, von nun an will der inof­fi­zi­elle Düs­sel­dor­fer Rechtsaussen-Ableger der PEGIDA, um die rechts­ex­treme Mela­nie Ditt­mer und ihren ProNRW-Freundeskreis, jeden Mon­tag in Düs­sel­dorf demons­trie­ren, bis zum Ende des Jahres.

Unsere Ant­wort lau­tet, wie immer: Dügida? Läuft nicht, ihr könnt im Rhein schwim­men!

Kommt zu einer der Gegen­ank­ti­vi­tä­ten, wie z.B. den Kund­ge­bun­gen von Düs­sel­dorf stellt sich quer (18:00 Uhr, DGB-Haus/Friedrich-Ebert-Straße oder HBF-Vorplatz) oder schließt euch Rol­len gegen rechts an und bringt eure Fahr­rä­der, Inli­ner oder Snow­boards mit, um VOR der Dügida-Demo ihre Stre­cke zu befah­ren (17:30, Oststraße/Berliner Allee).

Einen Über­blick über die letzte Woche bekommt ihr beim Infoportal-Düsseldorf. Infos zu Kund­ge­bun­gen und Aktio­nen gibt’s auf der Web­site oder dem FB-Account von DSSQ, aktu­elle Infos bei Twit­ter (#nodü­gida und #dssq). Info­num­mer: 0157/82833793 (ab 16:30) und Num­mer des Ermitt­lungs­aus­schus­ses (EA): 0211/17807755

Vortrag : Antisemitismus seit der Nachkriegszeit

Refe­rent: André L.I. Ufferfilge

Fast das gesamte euro­päi­sche Juden­tum wurde von der Shoah ver­nich­tet. Ihr Ende bedeu­tete aller­dings nicht ein Ende des Anti­se­mi­tis­mus.
Die weni­gen über­le­ben­den Juden, die im Nach­kriegs­deutsch­land ein Leben auf­bau­ten, taten dies in einer z.T. offen feind­se­li­gen Umge­bung. Sie bemüh­ten sich mehr­heit­lich um Unauf­fäl­lig­keit und wur­den den­noch immer wie­der von Juden­hass in der neuen Bun­des­re­pu­blik getrof­fen — sel­ten von öffent­li­chem Inter­esse.
Auch für die nach­kom­men­den Gene­ra­tio­nen von Juden in Deutsch­land blieb die Gefahr des Anti­se­mi­tis­mus beste­hen. Bis heute.

// Der Vor­trag musste lei­der kurz­fris­tig ins Linke Zen­trum ver­legt wer­den. Bitte sagt allen Inter­es­sier­ten Bescheid, dass die Ver­an­stal­tung nicht im damen­und­her­ren statt findet.

Diese Vern­an­stal­tung wird orga­ni­siert von der Ini­ta­tive Retro­spek­tive 1895, in Koope­ra­tion mit dem Hochschulpolitik-Referat der HHU

Gegen Rechtspopulismus, Neonazismus und rassistische Hetze

Am 8. Dezem­ber ist eine Kund­ge­bung der „DÜGIDA — Düs­sel­dorf gegen die Isla­mi­sie­rung des Abend­lan­des“ am Platz des Land­ta­ges mit anschlie­ßen­dem „Spa­zier­gang“ ange­kün­digt wor­den. Bereits 1000 Per­so­nen haben in sozia­len Netz­wer­ken ihre Teil­nahme bekannt gege­ben und auch die Poli­zei rech­net laut Aus­sa­gen der Veranstalter_innen mit die­ser Teil­neh­mer­zahl. Hauptakteur_innen bei der Orga­ni­sa­tion die­ser Ver­an­stal­tung sind Alex­an­der und Angela Heu­mann aus Düs­sel­dorf. Der Düs­sel­dor­fer Rechts­an­walt Alex­an­der Heu­mann war im Mai 2014 Kom­mu­nal­wahl­kan­di­dat der Alter­na­tive für Deutsch­land, gehört dem Vor­stand der ras­sis­ti­schen Bür­ger­be­we­gung Pax Europa an und betä­tigte sich zuletzt als Red­ner auf der Kund­ge­bung der “Hoo­li­gans gegen Sala­fis­ten” (HOGESA) in Han­no­ver. Auch Angela Heu­mann trat als AfD-Kommunalwahlkandidatin in Erschei­nung. Beide gehö­ren dem Rechts­au­ßen­flü­gel der AfD an. Auch ist zu erwar­ten, dass sich aus dem Spek­trum der HoGeSa-Demonstrationen in Köln und Han­no­ver (extreme) Rechte, die durch ihre Gewalt­be­reit­schaft und Aggres­si­vi­tät gegen­über Migrant_innen und Gegendemonstrant_innen auf­fie­len, anschlie­ßen wer­den. Bereits hier ver­ein­ten sich rechte Hoo­li­gans und Neo­na­zis unter dem gemein­sa­men Nen­ner Nationalismus.

Bereits seit 7 Wochen ver­sam­meln sich Men­schen in Dres­den unter dem Ban­ner „PEGIDA — Patrio­ti­sche Bür­ger gegen die Isla­mi­sie­rung des Abend­lan­des“, um gegen die ver­meint­li­che Bedro­hung durch „Über­frem­dung“, „Isla­mi­sie­rung“ und Zuwan­de­rung zu demons­trie­ren. Das Bünd­nis PEGIDA ver­an­stal­tet wöchent­li­che „Spa­zier­gänge“, denen sich mitt­ler­weile 7500 Bür­ger ange­schlos­sen haben und bei denen Deutsch­land­flag­gen und ras­sis­ti­sche Paro­len zur Tages­ord­nung gehö­ren. Aus­lö­ser für ihre Pro­test­mär­sche ist die im Bun­des­tag aktu­ell geführte Debatte über die Aus­wei­tung der Auf­nahme von syri­schen und ira­ki­schen Geflüch­te­ten und die Rechts­stel­lung von Asyl­su­chen­den in Deutsch­land. Damit ste­hen sie in Tra­di­tion zu den Pro­tes­ten gegen Geflüch­tete, die sich bereits in den 90igern ereig­ne­ten. Die pogro­m­ar­tige Stim­mung, die damals von den Medien und ver­schie­de­nen poli­ti­schen Par­teien wei­ter ange­facht wurde, endete in den bru­ta­len Angrif­fen auf Migrant_innen in Ros­tock, Solin­gen und Mölln. Auch damals wur­den die Aus­schrei­tun­gen nicht nur von Mit­glie­dern der extre­men Rech­ten, son­dern vor allen Din­gen von der bür­ger­li­chen Mitte mitgetragen.

Heute, im Jahr 2014, sieht es so aus, als würde sich das Ganze wie­der­ho­len, wenn wir dem nichts ent­ge­gen­set­zen. Die ras­sis­ti­schen, ins­be­son­dere anti-muslimischen und natio­na­lis­ti­schen Leit­sätze, auf die PEGIDA fußt, sind nicht nur attrak­tiv für den rech­ten Rand bis in die bür­ger­li­che Mitte, son­dern bie­ten auch Anschluss­fä­hig­keit für Neo­na­zis, rechte Hoo­li­gans und wei­tere Per­so­nen aus dem (extrem-)rechten Spek­trum. Das Phä­no­men PEGIDA bleibt nicht auf Dres­den beschränkt. Auch in wei­te­ren Städ­ten wur­den die „Spa­zier­gänge“ imi­tiert und dies soll nun auch in Düs­sel­dorf geschehen.

Wäh­rend nach außen wei­ter­hin ver­sucht wird, den Anschein einer fried­li­chen Bür­ger­be­we­gung, die sich vom (extrem-)rechten Spek­trum dis­tan­ziert, auf­recht zu erhal­ten, spricht die Liste der Teilnehmer_innen und Akteur_innen der Ver­an­stal­tung am 8.12. Bände. Bereits jetzt haben sich unter ande­rem NPD, Pro NRW/Köln, „Die Rechte“, „HOGESA“, „Die Repu­bli­ka­ner“, „Die Iden­ti­täre Bewe­gung“, die Bur­schen­schaft „Rhena­nia“ und „Die Reichs­bür­ger“, um nur einige zu nen­nen, ange­kün­digt und mobi­li­sie­ren im gro­ßen Stil, um am kom­men­den Mon­tag gemein­sam ras­sis­ti­sche Hetze zu betrei­ben. Dar­un­ter befin­den sich auch viele bekannte Neo­na­zis. Es ist nicht mehr zu ver­tu­schen. Bei die­ser Demons­tra­tion han­delt es sich um ein Zusam­men­rot­ten von Rechtspopulist_innen und Neo­na­zis, die sich zu einem Mob zusam­men­schlie­ßen, um ihre rech­ten Ideen und ihr men­schen­ver­ach­ten­des Men­schen­bild zu pro­kla­mie­ren. Im Natio­na­lis­mus und Ras­sis­mus sind sie ver­eint und stel­len eine Bedro­hung für eine fried­li­che, gleich­be­rech­tigte und offene Gesell­schaft dar.

Dies gilt es zu ver­hin­dern! Die Geschichte darf sich nicht wie­der­ho­len! Lasst uns ihnen am Mon­tag laut­stark ent­ge­gen­tre­ten und zei­gen, dass für ras­sis­ti­sche Hetze kein Platz ist, weder hier noch sonst wo! Bei uns sind Geflüch­tete und Migrant_innen will­kom­men, das hat der ver­gan­gene Spiel­tag wie­der ein­mal gezeigt, sind doch nahezu jeden Spiel­tag Geflüch­tete in unse­rem Sta­dion und zuletzt sogar 400! Bei For­tuna und in Düs­sel­dorf darf es keine Tole­ranz für Rechte Hoo­li­gans, Neo­na­zis und ras­sis­ti­sche Wutbürger_innen wie “DüGiDa” oder “HoGeSa” geben.

Wir rufen alle Men­schen, die etwas gegen ras­sis­ti­sche Hetze haben, dazu auf, sich am 8. Dezem­ber um 17.30 Uhr zum Pro­test gegen die DÜGIDA-Aktion am Johannes-Rau-Platz an der Rhein­knie­brü­cke zu ver­sam­meln! So etwas wie in Dres­den wird es in Düs­sel­dorf nicht geben, wenn die da sind, sind wir es auch!

No bor­der, no nation – refu­gees welcome!

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Auf­ru­fende:

Anti­fa­schis­ti­sche Linke Düsseldorf

Bri­gada Hora Azul

Die Linke Düsseldorf

Dis­si­denti Ultra

DKP Düs­sel­dorf

F95.Antirazzista

fifty fifty

Gruppe F

Hoch­schul­po­li­tik­re­fe­rat HHU AStA

Hypers 2001

I Furiosi

ISL Düs­sel­dorf

Kopf­ball Düsseldorf

Links­ju­gend ‘Solid Düsseldorf

SDAJ Düs­sel­dorf

Die Linke.SDS Düsseldorf

See Red!

Stay!

vision:teilen eine fran­zis­ka­ni­sche initialive

VVN BDA Düsseldorf

ZAKK

Spruchbänder Fürth

F95 vs Greuther Fürth 2014 i  (127 von 456)

Zum Ein­lauf der Mann­schaf­ten haben wir ein gro­ßes Spruch­band zum The­men­kom­plex fan­ge­rechte Anstoß­zei­ten gezeigt. Denn For­tuna durfte wie­der mal Mon­tag­abends ran. Nach Nürn­berg (A), St. Pauli (H) und Mün­chen (A) das vierte Montagsspiel.

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Ard­ita San Paolo ist ein Fan­ver­ein, gegrün­det von ehe­ma­li­gen Fans und Ultras der bei­den gro­ßen römer Ver­eine. Im Stadteil Osti­ense behei­ma­tet, bie­tet der unter­klas­sige Ver­ein „Il Cal­cio del Popolo“ – mög­lichst ohne Pro­fi­ver­hält­nisse, Ver­mark­tung und Tes­sera del Tifoso.

Die Tifosi von Ard­ita ver­ste­hen sich als anti­fa­schis­tisch, da wun­dert es nicht, dass sie wäh­rend des Aus­wärts­spiels in Maglio Romano von ca. 40 Per­so­nen aus der Fan­szene von Lazio ange­grif­fen und teil­weise schwer ver­letzt wur­den. Sind die Laziali doch für ihre poli­ti­sche Ein­stel­lung bekannt, nicht nur bei der römer Poli­zei, wel­che meh­rere Angrei­fer fest­neh­men und der rech­ten Szene zuord­nen konnte.

Unsere Soli­da­ri­tät gilt daher den Ultras und Fans von Ard­ita San Paolo, wel­che in ihrem Kampf gegen faschis­ti­sche Ideo­lo­gien und die aktu­el­len Zustände im ita­lie­ni­schen Ober­haus sicher nicht alleine sind!

Spruchbänder Leipzig

Bei dem Spiel gegen Leip­zig posi­tio­niere sich F95.Antirazzista unter dem Motto Bul­len sind Scheisse — Das Pro­blem ist das Sys­tem.

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Der erste Teil des Spruch­ban­des war zu Spiel­be­ginn in Block 141/142 zu sehen und wan­derte für den Rest des Spiels an die Glas­wand hin­ter unse­rem Block.

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Der zweite Teil hing das ganze Spiel über der Wer­be­bande vom Oberrang.

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Mit dem fol­gen­den Spruch­band und der dazu­ge­hö­ri­gen Kari­ka­tur spielte F95.Antirazzista auf die Zusam­men­ar­beit von Red Bull und der Ham­bur­ger Polizei(gewerkschaft) an. Red Bull ver­leiht Prü­gel mag da der*die ein oder andere den­ken. Doch 13 ver­letzte Riot­cops bei dem gespon­sor­ten Bul­len­ein­satz gegen die Squat­ting­days spre­chen eine andere Sprache.

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Zum Spruch­band von uns an die größ­ten Ultras im Osten gibt es nicht viel zu sagen. Alles Liebe ins Rote Nowawes!

Second Fan Shirt

Hallo liebe Fortunafans,

wie sicher­lich die ein oder ande­ren von euch mit­be­kom­men haben, hat das Bünd­nis akti­ver Fuß­ball­fans (BAFF) und Foot­ball Sup­por­ters Europe (FSE) zur Spen­den­in­itia­tive „Second Fan Shirt“ auf­ge­ru­fen. Für alle, die die Initia­tive nicht ken­nen, hier eine kleine Erläu­te­rung zur Aktion:

Wei­ter­le­sen auf f95.antirazzista.de

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Gemeinsam gegen Rassismus und religiösen Fundamentalismus

Am 26. Okto­ber fand in Köln ein Auf­marsch der Gruppe „Hoo­li­gans gegen Sala­fis­ten“ (HoGeSa) statt. Unter die­sem Motto rot­te­ten sich rund 5.000 män­ner­bün­di­sche Hoo­li­gans und Nazis zusam­men, um gegen Mus­lime und Migrant_innen zu het­zen. Wäh­rend­des­sen gab es ras­sis­tisch moti­vierte Gewalt gegen Anwohner_innen, Antifaschist_innen und Pressevertreter_innen. Es war der größte rechte Auf­marsch in West­deutsch­land in den letz­ten Jah­ren. Wäh­rend Medien und Offi­zi­elle sich noch über das Gewalt­po­ten­zial wun­dern und sich fra­gen, wie es dazu kom­men konnte, dass unter­ein­an­der „ver­fein­dete“ im Selbst­ver­ständ­nis „unpo­li­ti­sche“ Hoo­li­gans, zusam­men mit Neo­na­zis demons­trie­ren, wurde für den 15. Novem­ber bereits der nächste Auf­marsch in Han­no­ver angekündigt.

Unter dem Motto „Europa gegen den Ter­ror des Isla­mis­mus“ wol­len Rassist_innen für ihre euro­päi­sche Leit­kul­tur auf die Straße gehen. Denn es ist nicht etwa der Krieg der faschis­ti­schen Got­tes­krie­ger des Isla­mi­schen Staat (IS) im Irak und Syrien, der sie zu Pro­tes­ten ansta­chelt. Es ist die her­bei­fan­ta­sierte „Über­frem­dung“ Euro­pas durch Men­schen isla­mi­schen Glau­bens. Der Krieg im nahen Osten ist für sie nur der Auf­hän­ger, um bür­ger­li­che Nationalist_innen und Stammtischrassist_innen unter ihrem Ban­ner ver­sam­meln zu kön­nen. Denn die Angst vor „Über­frem­dung“ eint all jene, die ihre Zusam­men­ge­hö­rig­keit über Blut und Boden defi­nie­ren und mit angeb­lich gemein­sa­men Wer­ten in Ver­bin­dung brin­gen. Die Nazis und Hoo­li­gans nut­zen Ras­sis­mus und die direkte Gewalt gegen ihre erklär­ten Feinde, als Aus­druck ihres Machtwillens.

Ähn­li­che Ver­an­stal­tun­gen für Ber­lin und Ham­burg wur­den in den ver­gan­ge­nen Tagen an– und dann wie­der abge­mel­det. Jetzt wol­len die Rassist_innen in Han­no­ver auf die Straße gehen.

Wir sagen: In Han­no­ver lauft ihr auch kei­nen Meter! Wir haben kei­nen Bock auf Ras­sis­mus! Genauso, wie wir den Feld­zug und die Ideo­lo­gie des IS zum Kot­zen fin­den! Wir rufen des­halb dazu auf, am 15. Novem­ber gemein­sam gegen Ras­sis­mus und reli­giö­sen Fun­da­men­ta­lis­mus in Han­no­ver auf die Straße zu gehen!

Sams­tag, 15. Novem­ber
10 Uhr, Stein­tor, Hannover