Alle in rot nach Duisburg!

Kramt eure verstaubten Trikots aus dem Kleiderschrank, oder zieht euch einfach ein rotes Shirt über!
Auf 3 Punkte im Klassenkampf.

Vorwärts Fortuna – Avanti Ultras!

Soli-Party

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Obwohl das Spiel unserer Fortuna gegen den FC Sankt Pauli noch nicht terminiert ist, wissen wir um die Feierwütigkeit unserer Freund*innen aus dem Norden, die an diesem Wochenende wieder den weiten Weg zu uns ins Düsseltal in Kauf nehmen werden.
Nicht nur aus diesem Grund lassen wir uns nicht lumpen, eine Party im Linken Zentrum / Hinterhof zu veranstalten. Alle Menschen, die mit uns feiern und tanzen möchten, sind natürlich herzlich eingeladen!

Der eigentliche Grund unseres Zusammenkommens ist weniger erfreulich: Einige sehen sich in Zukunft mit Prozesskosten konfrontiert, auf die wir uns vorbereiten müssen. Deshalb wird es einen Stand mit Soli-Cocktails geben. Der Eintritt ist frei, aber wir freuen uns über Spenden. Jede Hilfe zählt!

Acht Cola Acht Bier!

 

23.04.2016, ab 23:00 Uhr
Linkes Zentrum Düsseldorf
Trash / Tekknogeballer
mit: Factum & Dion
Altbier vom Fass

Stellungnahme der FSE zur Disziplinarpolitik der UEFA bei rassistischem oder anderweitig diskriminierendem Verhalten von Fußballfans

 

Gemeinsam mit allen Unterzeichner*innen unterstützt Dissidenti Ultra uneingeschränkt die folgende Stellungnahme des Komitees von Football Fans Europe (FSE):

 

Sehr geehrte Mitglieder des UEFA-Exekutivkomitees,

aus ganz Europa richten wir uns Sie an, um unsere große Besorgnis auszudrücken. Wir rufen Sie als UEFA hiermit auf, ihre Disziplinarpolitik bei rassistischem oder anderweitig diskriminierendem Verhalten von Fußballfans zu überdenken. 

Betont werden muss vorab, dass die Unterzeichner dieses offenen Briefes ausdrücklich die “Null-Toleranz-Politik” der UEFA in Bezug auf Rassismus begrüßen. Die unterzeichnenden Fangruppen und die UEFA sind geeint in der Überzeugung, dass gegenseitiger Respekt ein integraler Bestandteil der Kernwerte in unserem Sport darstellt. Und das sollte für alle Akteure auf und neben dem Spielfeld gelten.

Die Bestrafung einer überwältigenden Mehrheit der Fußballfans wegen verabscheuungswürdiger Handlungen einer Minderheit durch Standardsanktionen wie “Spiele hinter verschlossenen Türen” für Vorfälle rassistisch motivierten Verhaltens von Fans veranschaulichen jedoch ein großes Maß an Respektlosigkeit gegenüber allen Fußballfans, die durch solch drastische Maßnahmen unschuldig betroffen werden. 

Besonders die Auswärtsfans, die nichts falsch gemacht haben und alle ihre Reisen gebucht haben, sind diejenigen, die den höchsten Preis zahlen, wenn von der UEFA eine Sanktion gegen einen anderen Verein für das Verhalten einer anderen Fangruppe gegenüber allen verhängt wird.Die Sanktionierung von respektlosem und inakzeptablem Verhalten einer in der Regel kleinen Gruppe durch Respektlosigkeit gegenüber der gesamten Zuschauerschaft gefährdet die Glaubwürdigkeit der UEFA in ihrem Engagement gegen Rassismus. Die größte und umfangreichste Gruppe potenzieller Verbündeter der UEFA im Kampf gegen Diskriminierung im Fußball, die Fußballfans als die so oft zitierte “Seele des Fußballs”, werden abgewertet und darauf reduziert, einzig die Ursache eines Problems zu sein.

Vor diesem Hintergrund bitten wir Sie, die entsprechenden Vorschriften zu ändern – hin zu einem System, das glaubwürdig und nachhaltig hilft, Diskriminierung unter Wahrung der Interessen der Fans als wichtige Beteiligte zu minimieren. Wir sollten alle konstruktives Fanverhalten im Fußball fördern – und nicht das positive Engagement der Fans schwächen während die Entwicklung von destruktivem Verhalten, das durch das aktuelle System ausgelöst und durch offizielle Vorfallzahlen unterstrichen wird, noch unterstützen.

Auf dem Europäischen Fußball-Fan-Kongress von Football Supporters Europe (FSE) 2015 in Belfast, zeigten Fußballfans mit vielen konkreten Beispielen, dass das derzeitige System der kollektiven Sanktionen nicht nur zur Bestrafung vor allem unschuldiger Fans führt. Das gewünschte Ziel der nachhaltigen Bekämpfung von Rassismus und die Clubs zu nachhaltigerem Handeln, idealerweise mit Unterstützung ihrer Fans, zu zwingen, wird NICHT ERREICHT .

Besonders jene “üblichen Verdächtigen” unter den Clubs, für die die Regelungen in erster Linie verschärft wurden, haben drei Hauptreaktionsformen entwickelt:

  1. Sie beschuldigen den Boten (der den Vorfall meldende Anti-Rassismus-Beobachter oder bereits aktiv im Stadion gegen Rassismus engagierte Fangruppen) oder die UEFA, und initiieren eine öffentliche Hexenjagd gegen ihn, während sie das eigentliche Problem nicht akzeptieren.
    —> Das bestärkt rassistische Täter, die sich nur zu gerne der Hexenjagd anschließen.
  2. Viele Vereine haben versucht, geheime Abkommen mit dem jeweiligen (rassistischen) Teil ihrer Fanszene zu treffen. Auf europäischer Ebene werden „die Füße stillgehalten“, während die Vereine die Privilegien in den Liga-Wettbewerben für die Täter erhöhen.
    —> Das stärkt die rassistischen Täter und bringt sie näher an den Verein, während andere Fans weiter marginalisiert werden.
  3. Vereine siedelten die Fans in andere Teile des Stadions um, ordneten einige Alibi-Aktivitäten gegen Rassismus an, aber priesen diese in der Öffentlichkeit als von der Fanszene initiiert.
    —> Währenddessen sind die Rassisten immer noch innerhalb des Stadions und agieren weiter mit rassistischen Handlungen, lediglich in einem anderen Stadionbereich.
    —> Nicht-rassistische / antirassistische Fans fühlen sich nicht sicher oder ermutigt, eigene Aktivitäten zu initiieren. 

Was eben nicht passiert ist, sind glaubwürdige und langfristige Aktionspläne gegen Rassismus, die von den Vereinen implementiert wurden. Das würde allerdings die Mehrheit der Nicht-Rassisten und den fortschrittlichen Teil der Fanszene darin bestärken, dass sie nicht abgelehnt werden, sondern sogar dazu führen, dass sie nur zu gern die Unterstützung im Kampf gegen Diskriminierung aufnehmen würden. Stattdessen werden sie jedoch immer wieder gemeinsam mit den rassistischen Tätern bestraft, während der mögliche Fall, dass sie vielleicht sogar Opfer dieser waren, ignoriert wird und sie weiter auch von diesen Leuten eingeschüchtert werden.

Was nun seitdem passiert ist, ist, dass Vereine sich erhoben haben und begannen glaubwürdige und langfristige Aktionspläne gegen Rassismus zu implementieren. Das würde die Mehrheit der Nicht-Rassisten und den fortschrittlichen Teil der Fanszene bestärken, dass sie nicht abgelehnt würden, sondern sogar gerne den Kampf gegen Diskriminierung unterstützen und aufnehmen würden. Stattdessen werden sie immer wieder gemeinsam mit den rassistischen Tätern bestraft, während die Möglichkeit, dass sie vielleicht sogar Opfer waren, ignoriert wird und sie weiter auch von diesen Leuten eingeschüchtert werden. 

Als Folge haben viele Fußballfanorganisationen die Kampagne “Respect Fans!“ ins Leben gerufen, die von zahlreichen Fan-Gruppen aus verschieden, in europäischen Wettbewerben spielenden Vereinen unterstützt wird. Aktuell unterstützen nicht-rassistische / antirassistische Fangruppen von etwa 20 Clubs aus sieben europäischen Ländern die Initiative. Die europäische Fußballfan-Dachorganisation Football Supporters Europe (FSE), offiziell von der UEFA als Gesprächspartner für Fanthematiken anerkannt, hat bereits mehrere Gespräche mit Vertretern der UEFA geführt und Alternativen oder ergänzende Elemente zum derzeitigen System unterbreitet. Diese basieren auf der Grundlage von Best-Practice-Beispielen und wissenschaftlichen Erkenntnissen aus ganz Europa.

Bisher war die UEFA nicht bereit, den vorgenannten Argumenten zuzuhören und stimmte lediglich zu, im Sinne der Gleichberechtigung auch Sponsoren und deren Gästen den Besuch der Geisterspiele zu verweigern, … allerdings erst nach mehreren Jahren und nachdem die entsprechenden Verträge verlängert wurden.

Wir sind der Auffassung, dass die soziale Verantwortung des Fußballs, mehr noch, die der Führungsgremien des Fußballs in diesem wichtigen Bereich weit über den Versuch hinaus gehen müsste, künstlich akzeptable oder oberflächliche Bilder für TV und die breite Öffentlichkeit zu produzieren, sondern einen nachhaltigen Beitrag zur ernsthaften Beseitigung des Problems von Diskriminierung im Fußball direkt auf Clubebene zu fördern.

Unsere Erfahrungen aus verschiedenen Ländern veranschaulichen in der Praxis, dass eine nachhaltige Verbesserung des Fanverhaltens nur in enger Zusammenarbeit mit den Fans erreicht werden kann. Das derzeitige System wurde entwickelt, um im Kampf gegen Rassismus anzutreten. Es wird jedoch mehr und mehr als ein Kampf gegen alle Fußballfans gesehen. 

Die Unterzeichner dieses Briefes sind Gruppen und nationale Fan-Dachorganisationen, die die Ablehnung von Rassismus und Diskriminierung teilen und die UEFA in diesem Sinne einladen wollen, die Bekämpfung von Diskriminierung und anderen Formen inakzeptablen Verhaltens aufzunehmen. Wir appellieren an die UEFA, ihre Politik der Kollektivbestrafung zu überprüfen, insbesondere unverzüglich die schreiende Ungerechtigkeit der Ausgrenzung von Auswärts-Fans zu beenden, die nichts mit dem Vorfall zu tun hatten. 

Als nächster Schritt sollten in enger Abstimmung mit den Fans wirksame Strategien entwickelt werden, die Rassismus nicht nur aus Bildern oder TV-Aufnahmen aus den Stadien bei europäischen Spielen verbannen, sondern auch einen positiven Wandel in den Köpfen der Menschen bewirken können.

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören

Die Mitglieder des Komitees von Football Supporters Europe (FSE)

Die Respect-Fans! Campaigning Gruppen 


NATIONALE UND REGIONALE FAN-DACHORGANISATIONEN: 

Fußballfans gegen Homophobie Österreich (Österreich), Belgian Supporters vzw (Belgien), INSIDE (National association of disabled supporters) (Belgien), Danske Fodbold Fanklubber (Dänemark), Football Supporters Federation (FSF) (England & Wales), Association Nationale des Supporters (Frankreich), ProFans (Deutschland), Queer Football Fanclubs Germany (Deutschland), Bündnis Aktiver Fußballfans (BAFF) (Deutschland), Fußballfans gegen Homophobie / Football Fans Against Homophobia (Deutschland), Unsere Kurve (Deutschland), BBAG – Bundesbehindertenfanarbeits-gemeinschaft  (Deutschland), Queer Football Fanclubs Nederlands (Niederlande), Norsk Supporterallianse  (NSA) (Norwegen), FASFE (Spanien), Svenska Fotbollssupporter-unionen (SFSU)  (Schweden), Queer Football Fanclubs Switzerland (Schweiz), Taraftar Hakları Dayanışma Derneği (TarafDer) (Türkei), Taraftar Hakları Derneği (THD) (Türkei), Tribúny sú naše  (Slowakei)

NATIONALMANNSCHAFTS-FANGRUPPEN: 

Official Fanclub 1895 (Belgien, Belgien), De Danske Roligans (Dänemark, Dänemark), Roliganklubben Bornholm (Dänemark, Dänemark), AONISC (Nordirland, Nordirland), You Boys in Green (YBIG) (Republik Irland, Republik Irland)

AKTIVE FANGRUPPEN AUF VEREINSEBENE IN EUROPA:

Faninitiative Innsbruck (Wacker Innsbruck, Österreich), First Vienna Football Club 1894 Supporters (First Vienna Football Club 1894, Österreich), Antifa Döbling (First Vienna Football Club 1894, Österreich), Beerschot – Wilrijk Supportersfederatie (FCO Beerschot Wilrijk, Belgien), Supportersverbond KSTVV (ST Truiden, Belgien), OSV KRC Genk  (KRC Genk, Belgien), OOSC Patro Eisden (Patro Eisden, Belgien), Esseveefans  (SV Zulte Waregem, Belgien), Supportersclub KFC SPARTA PETEGEM (KFC Sparta Petegem, Belgien), Front282  (Sporting Lokeren, Belgien), Amicale des Clubs de Supporters du RCSC (RCS Charleroi, Belgien), Supportersfederatie KAA Gent (KAA Gent, Belgien), Supportersclub De Steenbakkers  (K. Rupel Boom F.C, Belgien), White Angels Zagreb (NK Zagreb 041, Kroatien), The Green Pride  (Viborg FF, Dänemark), AGF Fanclub  (AGF Fodbold, Dänemark), Brøndby Support (Brøndby IF, Dänemark), SIFosis (Silkeborg IF, Dänemark), AaB Support Club (Aalborg, Dänemark), Auxilia (Aalborg BK, Dänemark), Lyngby Fans  (Lyngby Boldklub, Dänemark), The Crazy Reds (Vejle Boldklub, Dänemark), Wild Tigers (FC Nordsjaelland, Dänemark), 1894 Group (Manchester City, England), Arsenal Independent Supporters Association (Arsenal FC, England), Everton Supporter’s Trust (Everton, England), Manchester United Supporters Trust (M.U.S.T.) (Manchester United, England), My Old Man Said (Aston Villa, England), ADAJIS (Paris Saint-Germain, Frankreich), Navajos (1.FC Köln, Deutschland), BVB Fan- und Förderabteilung (Borussia Dortmund, Deutschland), Horidos 1000 (SpVgg Greuther Fürth, Deutschland), Supporters Karlsruhe 1986 e.V. (Karlsruher SC, Deutschland), Blaue Bengel (Arminia Bielefeld, Deutschland), Supporters Club Düsseldorf 2003 e.V. (Fortuna Düsseldorf, Deutschland), Rainbow Borussen (Borussia Dortmund, Deutschland), Eiserner VIRUS (Union Berlin, Deutschland), Queerpass Bayern (FC Bayern München, Deutschland), Club Nr 12 (FC Bayern München, Deutschland), MonacoQueers  (FC Bayern München, Deutschland), Munich’s Red Pride (FC Bayern München, Deutschland), Löwenfans gegen Rechts (1860 München, Deutschland), Fanladen St Pauli (FC St Pauli, Deutschland), FPMG Supporters Club e.V. (Borussia Mönchengladbach, Deutschland), Corrillo Ultras (SC Freiburg, Deutschland), Fanclubsprecherrat der Fanclubs des FC St.Pauli (FC St Pauli, Deutschland), Queerpass St. Pauli (FC St Pauli, Deutschland), Aktionsbündnis gegen Homophobie und Sexismus (FC St Pauli, Deutschland), Frenetic Youth (1. FC Kaiserslautern, Deutschlnad), WarmUp95 (Fortuna Düsseldorf, Deutschland), Dissidenti Ultra (Fortuna Düsseldorf, Deutschland), Ruhrzebras (MSV Duisburg, Deutschland), RainbowZebras (MSV Duisburg, Deutschland), MyROMA (AS Roma, Italien), Ajax Supportersvereniging (Ajax Amsterdam, Niederlande), Roze Regahs (ADO Den Haag, Niederlande), CSKA Fans Against Racism (CSKA Moscow, Russland), Ultras Trenčín (FK AS Trenčín, Slowakei), Brigate Plavi  (NK Nafta 1903, Slowakei), APASCF (Sevilla FC, Spanien), Asociación Valores del Madridismo  (Real Madrid, Spanien), Señales de Humo (Atlético de Madrid, Spanien), APMAE (Espanyol Barcelona, Spanien), APAVCF (Valencia CF, Spanien), Supporterklubben Änglarna (IFK Göteborg, Schweden), Allmänna Supporterklubben (ASK) (AIK Stockholm, Schweden), Black Army (AIK Stockholm, Schweden), Gefle Blue Boys  (Gefle IF, Schweden), Supporterklubben Sky Blues (Gefle IF, Schweden), Östra Stå  (Örgryte IS, Schweden), Balders Hage  (Örgryte IS, Sweden), Järnkaminerna (Djurgårdens IF, Schweden), Bollklubben Support (Halmstads BK, Schweden), MFF Support (Malmö FF, Schweden), Halbzeit / Gemeinsam gegen Rassismus  (BSC Young Boys, Schweiz), KaraKizil (Genclerbirgli, Türkei), TekYumruk (Galatasaray Istanbul, Türkei), Beşiktaş Beleştepe (Besiktas Istanbul, Türkei), 1907 ÜNİFEB – Üniversiteli Fenerbahçeliler Birliği (Fenerbahce SK, Türkei), Taşra (Fenerbahce SK, Türkei), Vamos Bien (Fenerbahce SK, Türkei)

Keep Football dirty!

Free Valentin!

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Solitransparent zum Prozessauftakt gegen Valentin.

Seit gut 8 Monaten unter widrigsten Umständen in Untersuchungshaft sitzend, begann am 28.01 am Bremer Jugendschöffengericht der Prozess gegen ihn und zwei mitangeklagte antifaschistische Ultras.

Wir fordern ein Ende der Repression gegen alle, die sich Nazis und Rassist*innen aktiv entgegenstellen, ob im Stadion, oder auf der Straße.

Freiheit für Valentin und alle weiteren polischen Gefangenen!

Die Bus-CDs der Gruppe Toastbrot Duisburg (TBDU)

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Bei unseren Auswärtsfahrten kann es schonmal vorkommen, dass Material im Bus aufgefunden wird, welches nicht unser eigenes ist.

„Toastbrot Duisburg“ hat uns netterweise eine ganze Spindel ihrer CDs hinterlassen. Perlen der Musikgeschichte, wie z.B. die „Rote Pferd Party auf Mallorca“, wechseln sich dort ab mit den „Anders Breivik Partyhits“ in den Ausgaben I, II & III.

Eigentlich ist von Gruppen wie „TBDU“ auf allen Ebenen nicht wirklich viel zu erwarten. Der Name des bekannten norwegischen Rechtsterroristen hat uns aber dann doch dazu veranlasst, vor dem heutigen Spiel nochmal genauer hinzuhören.

Wer hätte das gedacht: Toastbrot Duisburg begnügt sich nicht nur mit der üblichen Grauzonen-Hooligan-Sülze, sondern hört auch gerne mal astreine Nazimucke von Interpreten wie „Nordfront“, „Sleipnir“, „Blitzkrieg“, „Gigi und die braunen Stadtmusikanten“, und nicht zuletzt der verbotenen Neonaziband „Landser“. Weiter unten ist die Tracklist der ersten zwei „Breivik“ CDs zu finden. Die dritte CD war trotz der Aufschrift „Heil“ leider nicht mehr intakt. Vielleicht eine Verwechslung, oder über die Leseseite wurde dann doch schon zu oft mit der EC-Karte gezogen.

Euren Müll werden wir fachgerecht entsorgen. Der Duisburger Kurve können wir nur raten, selbiges mit der Gruppe „Toastbrot Duisburg“ und dem anderen braunen Rotz zu tun.

Verpisst euch, Nazischweine!

Toastbrot zu Krümeln!

 

 

Anders Breivik I – Tracks

1. FreilichFrei – Nazihorrorschau

2. Sleipnir – Die Zeiten ändern sich

3. Sleipnir – Wir geben niemals auf

4. Die Zillertaler Tuerkenjaeger – Da, Da, Da

5. Landser & Leitwolf – Sie sagte Nazis raus

6. FreilichFrei – Manifest

7. Sturmflagge – Deutsche Jungs

8. (nicht lesbar)

9. Landser – Das Reich Kommt Wieder

10. Landser – Danzig, Breslau und Stettin

11. Landser – Zast

12. Landser – Bomben auf Israel

13. Landser – Braunhemd am Wedding

14. Landser – In den Bergen von Ruanda

15. Landser/Lunikoff – Deutsche Wut

16. Landser – Wiedermal kein Tor (für Türkiyemspor)

17. Landser / Lunikoff – Zigeunerpack

18. Landser – Opa war Sturmführer bei der SS

19. Landser – Polackentango

20. Landser – Kreuzberg

21. Landser – Arische Kämpfer

22. Landser – Berlin Bleibt Deutsch

23. Landser – Rechtsradikal

24. Landser – Schlagt die Kommunisten Tot

25. Landser – Nigger Raus aus unserem Land!

 

Anders Breivik II – Tracks

1. Sturmwehr – Erbe, Stolz und Tradition

2. Barking Dogs – Royal Aces

3. Barking Dogs – Fight

4. Division Germania – National & Sozial

5. Nordfront – Heil

6. Nordfront – Auf in die Schlacht (Lied der Hitlerjugend)

7. Sleipnir – Wir sind bereit

8. Nordfront – Punks

9. Gigi und die braunen Stadtmusikanten – Heute fährt die Reichsbahn bis nach Istanbul

10. Endstufe – Trinken

11. Gigi & Die Braunen Stadtmusikanten – Was sollen wir singen in der BRD

12. Blitzkrieg – Lasst die Katzen los

13. Sleipnir – Verlorene Träume

14. Sleipnir – Wunderbare Jahre

15. Endstufe – Wasser und Seife

16. Nordfront – Die wilden Jahre

17. Blitzkrieg – Blender

18. Nordfront – Huha Antifa

 

Stellungnahme zur aktuellen Situation von Fortuna Düsseldorf

 

Wer als (aktiver) Fan in den letzten Wochen und Monaten die aktuelle Lage im Verein verfolgt hat, ist wahrscheinlich zu der Erkenntnis gelangt, dass nicht nur sportlich, sondern insbesondere vereinsintern Einiges falsch läuft. Um es noch etwas deutlicher auszudrücken: Vorstand und Aufsichtsrat befinden sich seit Monaten in einem kaum noch tragfähigen Zustand.

Der Tiefpunkt dieser Entwicklung zeichnete sich zuletzt mit dem Verhalten des Vereins bei der Bild-Aktion ab, aus welchem ein noch nie dagewesener Bruch mit der gesamten aktiven Fanszene resultierte.

Doch es sollte klar sein, dass die Bild-Aktion nur das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Es ist ein offenes Geheimnis, dass seit Monaten Grabenkämpfe zwischen den Vereinsgremien und zwischen Einzelpersonen stattfinden. Außerdem ist zu beobachten, dass der Vorstand sich immer weiter von Vereins- und Faninteressen entfernt, und sich stattdessen der DFL, dem DFB und jeglicher Art von Presse anbiedert. Wir haben wiederholt auf diese Vorfälle aufmerksam gemacht.

Ein Teil des Aufsichtsrats intervenierte zuletzt erstmals öffentlich gegen das Verhalten des Vorstandes. Dies mündete in der Freistellung des Vorstandsvorsitzenden Dirk Kall. Damit ist das Problem jedoch nicht gelöst

Der Finanzvorstand Paul Jäger, der seit 26 Jahren in führenden Positionen im Verein tätig ist, hat sich in den letzten Jahren immer weiter von dem entfernt, was Fortuna einmal ausgemacht hat. Angefangen damit, dass Jäger bereits seit Jahren immer wieder gegen die aktive Fanszene schießt. Nur ein Beispiel dafür waren Jägers Worte nach dem Pokalspiel in Offenbach 2012, als die aktive Fanszene aufgrund des DFL-Sicherheitspapiers, nicht supportete: „Dieses Pack will ich wirklich nicht mehr sehen!“ „Wem das nicht passt, der kann zu mir kommen, seine Dauerkarte zurückgeben und erhält sein Geld zurück. Sollen sie doch Platz machen für andere, die Fortuna unterstützen.“ Auch wenn es im Anschluss daran Rechtfertigungen gab und vermeintliche Ruhe einkehrte, zeichneten sich erste Risse ab. Zuletzt zeigte er ein ähnlich ignorantes Verhalten bei der Diskussion um Spieltagsterminierungen und bei der Bild-Aktion. Ging es ihm im bei den Spieltagsansetzungen noch um die vermeintliche „Solidargemeinschaft der Profiklubs“, so war dies bei der Diskussion um die Bild-Aktion hinfällig. Denn es wurde nicht, im Sinne einer wahren Solidargemeinschaft, der Schritt des FC St. Pauli unterstützt und gleichzeitig ein wahres Zeichen zur Willkommenskultur gesetzt, sondern der Vorstand versuchte mit einer haarsträubenden Stellungnahme die Teilnahme an der „Wir helfen Aktion“ sogar noch als moralisch besser dastehen zu lassen. Da Dirk Kall in seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender von Fortuna Düsseldorf sich nicht als führungskompetent erwiesen hat und oftmals Meinungen anderer folgte, ist es auch hier naheliegend, dass ein anderes, zu dem Zeitpunkt anwesendes Vorstandsmitglied, maßgeblich für diese Entscheidung verantwortlich ist!

Doch Paul Jäger schadet auch auf andere Weise unserem Verein. In der vorletzten Saison wurde Cheftrainer Mike Büskens von Jäger auf unprofessionellste Weise öffentlich demontiert und die Wiedereinsetzung Norbert Meiers gefordert. Dies kostete ihn damals schon, völlig zurecht, den Posten als Vorstandsvorsitzender. Zudem drückte er vor nicht allzu langer Zeit seine Bewunderung für Investoren wie Dietmar Hopp aus und positionierte sich offen für die Suche nach sogenannten „strategischen Partnern“ – was letztlich auch auf eine Ausgliederung der Profiabteilung aus dem Verein hinauslaufen könnte. Jägers Ansichten stehen somit im Widerspruch zu den Interessen und Werten des Vereins und seiner Mitglieder, die diese Option immer wieder mehrheitlich ausgeschlossen haben.

Irritiert stellten wir nun in den letzten Tagen fest, dass sich Paul Jäger in der Öffentlichkeit nun als zukünftigen Vorstandsvorsitzenden ins Gespräch bringt. Die Schuld für den status quo gibt er lieber einem, nach seiner Sichtweise „völlig fehlbesetzten Aufsichtsrat“. Der banale Verweis in diesem Zusammenhang auf sein „großes Netzwerk“ manifestiert seinen Machtanspruch und ist eine Drohung zugleich.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage sehen wir es als fatalen Fehler an, wenn Jägers Ansprüchen stattgegeben wird. Dies würde den Verein langfristig auf eine Bahn führen, die unserem Verein Fortuna Düsseldorf schadet. Diese Entwicklung gilt es schnellstmöglich zu stoppen. Als ersten Schritt rufen wir darum alle Fortunamitglieder auf, zur diesjährigen Mitgliederversammlung am 21.10. zu gehen und dort dem Aufsichtsrat deutlich zu machen, dass Paul Jäger als Vorstandsmitglied, und erst recht als Vorstandsvorsitzender keine Option sein darf!

Der Verein ist wichtig, nichts Anderes! Nicht Kall, nicht Jäger, nicht Wir. Wir sind alle sterblich, der Verein wird uns alle überleben!

 

Alarmstufe Rot
Angry Youth
Azzuro Düsseldorf
Bukkake Crew Düsseldorf
Dangermouth
Dissidenti Ultra
Division West
F95.Antirazzista

Gerresheimer Löwen
Hypers 2001
LBF 99
Ninos Locos
Meerbusch Bonzen
Soul City
Squadra Unterrath
Ultras Düsseldorf 2000
Unterste Schublade Düsseldorf