Ein Mädchenteam bei Fortuna? Wir sind dafür!

Wir als aktive Fans von Fortuna Düsseldorf unterstützen den Aufbau eines Mädchenteams in unserem Verein! Der Bau des heiß erwarteten Nachwuchszentrums unserer geliebten Fortuna geriet in der jüngeren Vergangenheit ins Stocken. Grund der Verzögerung: Die Grünen bestehen auf eine gemeinsame Vereinbarung, die den Zuschuss für das NLZ betrifft. Das Zentrum soll in Zukunft wieder mehr Talente fördern und spielstarke Eigengewächse hervorbringen. Insgesamt werden dafür sieben Millionen Euro benötigt, zwei sollen von der Stadt kommen, die als Besitzer der Sportanlage auch Mitspracherecht hat. Diese Förderung der Stadt Düsseldorf bekommt die Fortuna allerdings nur, wenn besagte Vereinbarungen eingehalten werden.
Eine davon ist besonders spannend: Fortuna Düsseldorf bekommt den Zuschuss und baut im Gegenzug ein Fußballteam für Mädchen auf. Ziel der Stadt ist es Gleichberechtigung im Sport voranzutreiben und Projekte zu fördern, die sich genau dies auf die Fahne schreiben. Nun liegt der Ball also bei der Fortuna. Dabei ist das Thema gar nicht neu, doch leider stagnierte die Diskussion um ein Mädchenteam in der jüngeren Vergangenheit. Umso mehr begrüßen wir es, dass die aktuelle Vereinsführung prüft, in welcher Weise ein solches Team in der Zukunft möglich ist.

Dabei hat weiblicher Fußball in Europa eine lange Tradition: In den 1920er Jahren war Frauenfußball sogar populärer als Männerfußball. In Everton zum Beispiel sahen über 50.000 Zuschauer das Spitzenspiel zweier Damenteams. 1955 beschloss dann der DFB das Fußballspielen für Frauen zu verbieten. Die Begründung: „Im Kampf um den Ball verschwindet die weibliche Anmut, Körper und Seele erleiden unweigerlich Schaden und das Zurschaustellen des Körpers verletzt Schicklichkeit und Anstand.“ 1970 wurde das Verbot zwar aufgehoben, doch viel änderte sich nicht: Fußballspielende Frauen wurden nicht ernst genommen und bewusst bei der Ausübung ihrer Sportart behindert. Wir müssen aus dieser Entwicklung lernen und es ermöglichen, dass der Verein Fortuna Düsseldorf und die Kurve im Stadion attraktiv für alle Menschen sind – unabhängig vom Geschlecht.

Darum unterstützen wir die Forderung nach dem Aufbau eines weiblichen Fußballteams ausdrücklich! Wir sind der Meinung, dass der Aufbau eines Mädchenteams ein wichtiges Zeichen für Veränderung wäre. Der Blick über den Tellerrand des männlichen Fußballs kann für alle Beteiligten nur eine positive Erfahrung werden und wir würden uns sehr freuen, wenn weiblicher Fußball bei Fortuna Wirklichkeit werden würde.

Denn wie heißt es so schön: Alles für Fortuna – Fortuna für alle!

Dissidenti Ultra
Hypers 2001
Dangermouth
F95.Antirazzista

Solidarität statt Hetze – den AfD Bundesparteitag blockieren!

Diesen Samstag, am 22. April, soll im Kölner Maritim Hotel der Bundesparteitag der AfD stattfinden. Die reaktionäre Partei hat sich seit ihrer Gründung als treibende Kraft des gesellschaftlichen Rechtsrucks etabliert. Sie war nicht nur ideologischer Wegbegleiter der Pegida, sondern hat durch medial wirksame Hetze gegen Flüchtende erheblich zu einer Pogromstimmung beigetragen, die sich bundesweit in Gewalt und brennenden Flüchtslingsheimen äußert.
Als Zivilgesellschaft müssen wir die AfD als das anerkennen, was sie wirklich ist: völkisch rassistisch, frauenfeindlich und antisemitisch.
Im Mai stehen die Landtagswahlen in NRW an, im September folgt die Bundestagswahl. Jeder Einzug in ein Parlament, jeder öffentliche Auftritt dient ihrer weiteren Etablierung und Legitimierung.
Darum gilt es, ihr konsequent den Raum für ihr menschenverachtendes Wirken zu nehmen.
Lasst uns den AfD Bundesparteitag zum Desaster machen!

Der gemeinsame Treffpunkt aller Aktivist*innen aus Düsseldorf ist morgens um 06:20 Uhr am UFA Kino.

Wir rufen alle antirassistischen Fortunafans auf, sich diesem Treffpunkt anzuschließen.

Ob DFB oder R. Wendt, abkassieren liegt voll im Trend!

Dass der DFB das Abbrennen von Pyrotechnik mit „Strafen“ gegen die Vereine sanktioniert, daran haben wir uns ja bereits gewöhnt. In den letzten Wochen war jedoch zu beobachten, dass der DFB seinen Bogen, mithilfe von Kollektivstrafen die Freiheit aktiver Fans einzuschränken, nun noch ein Stück weiter spannt und nun fast beliebig Strafen verhängt, wenn bestimmte Transparente und Fahnen im Stadion gezeigt werden.
Auch wenn wir viele Beispiele inhaltlich nicht vertreten, muss diese Praxis, dass der DFB Vereine wegen kritischen Äußerungen seiner Fans zur Kasse bittet, scharf kritisiert werden.
Schon seit langen etabliert sich mit der Sportgerichtsbarkeit eine Rechtsprechnung, der vor zivilen Gerichten einfallen würde wie ein Pustekuchen.
Unsere Meinung hierzu ist klar: Kollektivstrafen sind immer ungerechtfertigt und die Verantwortung ist nicht bei den aktiven Fans zu suchen, sondern alleine beim DFB.

Eine weiterer Mensch, der in letzter Zeit fleißig abkassiert hat, ist Polizeigewerkschaftler Rainer Wendt, der für seine rassistischen und populistischen Äußerungen bundesweit bekannt ist. Auch bei Diskussionen zur Sicherheit im Stadion mischte er gerne mit. In diesem Bezug sagte er einmal: „Die Stehplätze gehören abgeschafft, die Zäune erhöht, und bei jeder Ausschreitung sollten für den Verein 100.000 Euro fällig werden.“
Dass nun klar wurde, dass lange Zeit neben seinem Vollzeitgehalt bei der Gewerkschaft auch noch Gehalt bei der Polizei für ihn fällig wurde, obwohl er dort gar nicht mehr im aktiven Dienst steht, passt ihm da wohl so gar nicht ins Konzept.
Dass dieser Typ nicht schon lange von der öffentlichen Bildfläche verschwunden ist, ist sowieso erstaunlich. Aber vielleicht ists ja jetzt endlich so weit.